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Am vergangenen Samstag war die HSG 2020 Fichtelgebirge zu Gast in der Domstadt. Da, aufgrund einiger Versäumnisse, der Haftmittel-Antrag für die neue Halle zu spät beim BHV hinterlegt worden war, überließen die Schiedsrichter die Entscheidung über die Nutzung den beiden Mannschaften. Die Gäste weigerten sich jedoch konsequent gegen die Verwendung und somit wurde die Partie ohne Harz angepfiffen.
“Unbegreiflich. Manche wollen extra aufsteigen, um zu harzen, Fichtelgebirge weigert sich damit zu spielen. Nichtsdestotrotz mussten wir damit leben.”, sagte Ben Heiligtag zu den Vorkommnissen vor der Partie.

Schon beim Aufwärmen merkte man den Hausherren an, dass sie, nicht zuletzt, aufgrund der Aktion der Gäste bis in die Haarspitzen motiviert waren. So startete man auch in die erste Partie des Jahres.
Während man in der Abwehr in den ersten Minuten noch etwas die Kommunikation vermissen ließ, lief im Angriff der Ball mit hoher Geschwindigkeit und man erspielte sich reihum klare Torchancen.
Mitte der ersten Halbzeit stabilisierte sich dann auch die Defensive endgültig und brachte die Gäste zur Verzweiflung. Immer wieder konnten die Domstädter durch leichte Ballgewinne bzw. Fehlwürfen der Gegner in ihr Tempospiel kommen und somit zu leichten Torerfolgen.
In der Halbzeit stand dann ein klarer 19:10 Vorsprung auf der Anzeigetafel.
“Am Anfang haben wir teilweise zu früh ausgeholfen und den Gegnern somit freie Chancen gegeben. Im Angriff gibt es, bis auf, wieder mal, die Chancenverwertung, kaum etwas auszusetzen. Durch unser Tempospiel konnten wir uns einen guten Vorsprung erarbeiten.”, so Heiligtag zur ersten Halbzeit und schilderte, welche Vorgabe er der Mannschaft stellte:” Ich wollte, dass sie konsequent bis zur letzten Sekunde spielen, unabhängig davon, wie viel es steht oder wer spielt.”

Die zweite Halbzeit lieferte dann für alle Anwesenden etwas außergewöhnliches. Den Gästen, die freiwillig auf Haftmittel verzichteten, gelangen nur drei Tore im gesamten Spielabschnitt, während die Hausherren weiter munter aufspielten und immer wieder den Weg zum Tor suchten. Am Ende stand ein, auch in der Höhe, verdienter 35:13 Erfolg zu Buche.
“Über den zweiten Durchgang kann man nicht viel sagen, da das Ergebnis Bände spricht. Ich bin stolz, dass wir so konsequent gespielt haben. Wir müssen uns aber auch eingestehen, dass das nicht der Standard der Liga ist. Fichtelgebirge hatte einen gebrauchten Tag und bei uns hat vieles geklappt. Unser Fokus richtet sich jetzt auf Erlangen-Bruck.”, so der Trainer der Domstädter zum Auftaktspiel.

Die Herren II bedanken sich bei den Fans, die die “fremde” Halle zur heimischen gemacht haben.


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