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Herren II – SC Schwabach 04 21:19 (10:7)

Nach einer langen, intensiven Vorbereitung auf die neue Spielzeit, die, durch die Umstände rund um Corona, in diesem Jahr anders verlief als man das bislang aus vorhergehenden kannte, startete man am vergangenen Samstag voller Zuversicht in das “Abenteuer Landesliga”. Mit dem SC Schwabach 04 war ein weiterer Liganeuling zu Gast in der Kerschensteier Sporthalle.

“Die Vorbereitung war hart. Wir haben jedoch gut gearbeitet, auch wenn ich so gut wie nie den gesamten Kader zur Verfügung hatte. Es gab Höhen und Tiefen, aber unser Ziel ist ganz klar formuliert: Wir wollen zeigen, dass wir zurecht aufgestiegen sind und in dieser Liga bestehen können.”, so Cheftrainer Michael Sigl vor der Partie.

Mit den Schwabachern kam eine große Unbekannte nach Regensburg, zwar kannte man aus Spielberichten vergangener Saison einige Namen oder versuchte die mögliche Spielform des Gegners zu erahnen, trotzdem blieb am Ende die große Erkenntnis, dass man dieses Spiel ohne jegliches Wissen, frei nach Situation angehen müsse. “Natürlich ist es immer schwer, wenn man einen Gegner gar nicht kennt. Man kann nicht explizite Dinge einstudieren oder Ähnliches, aber das geht ihnen ja genauso. Als Neuling in einer Liga wird jedes Hinspiel ein kleines Abenteuer, das man auch einfach auf sich zukommen lassen muss”, so Sigl zur Ausgangslage.

Ziel der Regensburger war es an die Abwehrleistung der vergangenen Saison anzuknüpfen und so startete man wie gewohnt mit einer 6:0-Abwehr, die man kompakt und geschlossen halten wollte, in die Partie. Zu Beginn des Spiels ließ man in einigen Aktionen die letzte Konsequenz zum Teil auch Härte vermissen und lud die Gäste zu leichten Torchancen ein. In dieser Phase konnte man sich, wie auch die gesamte Spielzeit, ein ums andere Mal auf die Torhüter verlassen, die auch freiste Chancen zunichte machten (10. 3:3). Im Angriff selbst war es im Vergleich zu den Testspielen nicht die erhebliche Anzahl an Fehlwürfen, sondern vor allem die vielen technischen Fehler, die ein Absetzen nicht ermöglichten. “Ich weiß nicht was los war, das war unglaublich. So viele technische Fehler hatten wir teilweise in drei Partien insgesamt nicht”, so Sigl. Mitte der ersten Halbzeit, in der beide Mannschaften des öfteren in Unterzahl agieren mussten, zum Teil aus unerfindlichen Gründen, stabilisierte man seine Abwehrreihe nochmals und konnte sich dann auch etwas absetzen, was das Halbzeitergebnis 10:7 auch wiederspiegelte.

“In der Halbzeit hab ich meinen Jungs gesagt, dass wir uns für diese grandiose Defensive mehr belohnen müssen. Jeder hat gesehen wie unangenehm Schwabach sein kann. Viel mehr gabs da nicht zu erzählen.”, rekonstruierte Sigl seine Halbzeitansprache.

Die zweite Hälfte begann jedoch gar nicht nach dem Geschmack der Regensburger. Weitere technische Fehler und viele Nachlässigkeiten im Defensivverbund brachte die Gäste schneller zurück, als alle Beteiligten dachten. Ehe man sich versah drehte Schwabach das Spiel und es leuchtete ein 13:15 auf der Anzeigetafel (43.). Dann folgte ein wahrer Krimi an der Alfons-Auer-Straße, denn nachdem die Hausherren den Rückstand nach rund vier Minuten egalisierten, entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bis hin zur 58. Minute. Während bei den Gästen die Kräfte zu schwinden schienen, konnten die Hausherren noch ein Quäntchen draufpacken und sicherten sich mit drei Toren in den letzten zwei Minuten den ersten Sieg in der jungen Saison. Am Ende bejubelten die Regensburger das 21:19 und damit verbunden ihre ersten zwei Punkte.

“Das war ein hartes Stück Arbeit und wir haben viele Fehler gemacht, aber ich bin stolz auf die Mannschaft, die 60 Minuten Alles gegeben hat. Nächste Woche sind wir in Lauf und schauen einfach mal, was da so drin ist”, so die Kurzzusammenfassung vom Regensburger Trainer.

Ein großes Dankeschön nicht nur an die Zuschauer, sondern vor allem an alle Helfer, die für die reibungslose Umsetzung der Corona-Richtlinien im Einsatz waren und diesen Spieltag erst ermöglicht haben!

 

 

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