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Am vergangenen Samstag war der TSV Marktsteft zu Gast in der Domstadt. Nach dem schwachen Saisonstart der Hausherren waren sie nahezu gezwungen zu punkten, um den Anschluss zum Tabellenmittelfeld zu halten.

Nachdem die beiden Unparteiischen, die zuvor auch die Bayernligapartie der Regensburg Adler leiteten, zu Beginn des Spiels relativ zügig zu Zeitstrafen, gar zu einer roten Karte, griffen befanden sich die Domstädter in den ersten zehn Minuten meist in Unterzahl am Spielfeld.
Die Gäste nutzen dies und setzten sich in dieser Phase bis auf vier Tore ab (17. 6:10).
Es entwickelte sich ein schnelles Spiel, in dem das Abwehrspiel auf beiden Seiten vernachlässigt wurde. Die Regensburger nutzten Fehler der Marktstefter konsequent aus und verkürzten zur Halbzeitsirene zum 16:17.

“Mit der Moral der Jungs bin ich zufrieden, denn auch als wir hinten waren, haben wir immer weiter gemacht und Tor für Tor aufgeholt. Mit der Abwehr kann und darf man über weite Strecken nicht zufrieden sein. 17 Tore in einer Halbzeit, das ist einfach viel zu viel.”, erklärt Heiligtag seine Sicht auf Halbzeit eins.

Nach einer weiteren Zeitstrafe für Regensburg konnten sich die Gäste zu Beginn des zweiten Durchgangs erneut auf drei Tore absetzen (33. 18:21) – diesen Vorsprung gaben sie jedoch fünf Minuten später wieder aus der Hand.
Dann entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Hüben wie drüben scheiterte man in aller Regelmäßigkeit am Torwart oder an den eigenen Fähigkeiten, ehe die Regensburger im letzten Spielabschnitt mit ihrer ersten Führung des Spiels den Weg zum Sieg ebneten (53. 31:30).
Auch das letzte Aufbäumen der Gäste blieb vergebens und die Domstädter konnten am Ende einen 36:31 Heimerfolg bejubeln.

“Das war ganz wichtig heute, auch für den Kopf. Wir haben 60 Minuten gekämpft und wurden endlich mal wieder belohnt. Natürlich war das keine Glanzleistung, aber in unserer Situation zählen Siege – schön spielen bringt auch nur zwei Punkte. Ich bin stolz auf die Jungs, aber wir müssen jetzt weitermachen, Fehler analysieren und uns auf den nächsten Gegner vorbereiten.”, analysiert Heiligtag sichtlich erleichtert nach Spielende.