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Nach der Winterpause greifen die Adler Regensburg wieder ins Geschehen der Handball-Regionalliga ein – und der Auftakt ins Jahr 2026 hat es direkt in sich. Am Samstagabend geht es auswärts zum TSV Ismaning, dem Aufsteiger aus der Oberliga. Auch wenn die Vorzeichen auf den ersten Blick klar erscheinen, ist im Lager der Adler Vorsicht angesagt.

Jakob Kassing machte bereits deutlich, dass die aktuelle Tabellensituation wenig Aussagekraft über den tatsächlichen Schwierigkeitsgrad der Aufgabe hat. „In der Regionalliga hat jede Mannschaft gute Handballer. Wenn man nicht mit 100 Prozent an ein Spiel geht – gerade auswärts und nach einer Pause – kann es schnell ungemütlich werden“, warnte Kassing. Besonders die Spielpause könne ein Faktor sein, weshalb es umso wichtiger sei, im Kopf sofort da zu sein und den Gegner nicht zu unterschätzen.

Diese Einschätzung teilt auch Tom Weikl. „Nach der Winterpause freuen wir uns, endlich wieder ins Spielgeschehen eingreifen zu können“, sagt er, mahnt aber ebenfalls zur Wachsamkeit: „Auch wenn wir als Tabellenvierter in die Partie gehen, wissen wir, dass uns kein Selbstläufer erwartet.“ Durch die Pause standen lediglich zwei gemeinsame Trainingseinheiten zur Verfügung, weshalb es vor allem darauf ankomme, schnell den eigenen Rhythmus zu finden.

Die Adler selbst rangieren aktuell auf Platz vier der Tabelle und stehen vor ihrem vorletzten Hinrundenspiel. Ismaning hingegen belegt Rang 14, konnte sich bislang aber immerhin einen Punkt sichern – ausgerechnet zu Hause gegen den TSV Allach. Ein weiteres Indiz dafür, dass der Aufsteiger keinesfalls zu unterschätzen ist. Besonders im Blick behalten müssen die Adler dabei Yannik Teschner, der mit durchschnittlich vier Treffern pro Spiel der beste Torschütze der Gastgeber ist.

Trotz aller Warnungen geht Regensburg gut vorbereitet in die Partie. Bereits am 5. Januar 2026 startete das Team mit einem intensiven Athletiktraining ins neue Jahr. Auch während der Weihnachtspause erhielten die Spieler einen detaillierten Trainingsplan, mit dem sie sich körperlich mehr als fit hielten. Entsprechend selbstbewusst, aber fokussiert, reist man nach Ismaning.

„Für uns zählt, von Beginn an konzentriert aufzutreten, unsere Stärken auszuspielen und als Mannschaft geschlossen zu arbeiten“, betont Weikl. Gelingt das, wollen die Adler mit einem erfolgreichen Start ins neue Jahr belohnt werden. Der Blick bleibt dabei bewusst eng gefasst: Erst zählt nur Ismaning. Erst zählen diese zwei Punkte – im ersten Spiel des Jahres 2026.