Mit 2 Torhütern und nur 6 Feldspielern trat unsere D1 am 11.01.2026 beim Turnier in Cham an. Im ersten Spiel ging es gegen die Gastgebermannschaft vom ASV 1863 Cham.

Wir starteten hellwach und gingen sofort in Führung. Das Spiel blieb von Beginn an offen und intensiv. Cham legte vor, wir antworteten – immer wieder. Nach dem 4:4 (6. Minute) übernahmen wir phasenweise die Kontrolle und gingen sogar in Führung. Bis zur Halbzeit blieb die Partie eng. In den letzten 3 Minuten der ersten Halbzeit hatten wir jedoch Pech: Mehrere Abschlüsse scheiterten am extrem starken gegnerischen Torwart, sodass Cham auf vier Tore davonzogHalbzeitstand: 13:9 für Cham.

Nach der Pause das gleiche Bild: stabile, aggressive Abwehr, sauberes Verschieben, gegenseitige Hilfe. Im Angriff spielten unsere Jungs Tempo-Handball mit Köpfchen: schnelle Kreuzungen, kluge Anspiele, mutige Abschlüsse. Die Chamer Abwehr hatte große Mühe, unser Angriffsspiel in den Griff zu bekommen. Mehrfach kämpften sich unsere Jungs bis auf ein Tor heran.

Obwohl alle Feldspieler mangels Ersatzspieler durchspielen mussten und wir die Partie am Ende nicht für uns entscheiden konnten, war dies das beste Saisonspiel dieser Mannschaft.
Endstand: 27:25 für Cham.

Positiv hervorzuheben ist zudem die maximale Ausbeute bei den Siebenmetern: Alle drei Torschützen verwandelten ihre Würfe zu 100 %.

Warum es am Ende nicht reichte:

1.    Der herausragende gegnerische Torwart entschärfte zahlreiche klare Torchancen.

2.    Keine Verschnaufpausen trotz hohem Spieltempo für die Feldspieler mangels Ersatzspieler

3.    Teilweise nicht nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidungen: Besonders auffällig war das ständige Durchlaufen des Anwurfkreises bei unserem Anwurf, wodurch unser Angriff immer wieder ausgebremst wurde. Geahndet wurde dieses unsportliche Verhalten lediglich ein einziges Mal mit einer Zwei-Minuten-Strafe, ansonsten blieb es unbeachtet.

Fazit:

Kein Punkt, aber maximaler Respekt. Diese Mannschaft hat Charakter, Fitness und Spielverständnis gezeigt. Ohne Wechsel, ohne Schonung, ohne Jammern. Handballerisch waren wir mindestens ebenbürtig, spielerisch über weite Phasen sogar die bessere Mannschaft.

 

Im zweiten Spiel trafen wir auf den HV Oberviechtach. Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie mit hohem Tempo und vielen Offensivaktionen.

Trotz 3 Zwei-Minuten-Zeitstrafen gegen uns, die besonders schmerzten, da erneut kein Auswechselspieler zur Verfügung stand, behielten unsere Jungs die Ruhe und spielten diszipliniert weiter. Jeder Feldspieler übernahm Verantwortung und alle konnten sich mehrfach in die Torschützenliste eintragen.

Die Intensität der Begegnung zeigte sich auch in den Sanktionen seitens des Schiedsrichters: Insgesamt neun Siebenmeter sowie zahlreiche Verwarnungen und Zeitstrafen auf beiden Seiten machten deutlich, wie hart und engagiert um jeden Ball gekämpft wurde. Wir erspielten uns im ersten Durchgang leichte Vorteile und gingen mit einer verdienten 13:11-Führung in die Halbzeit.

Auch nach der Pause blieb das Spiel eng. Oberviechtach hielt dagegen, doch wir fanden immer wieder Lösungen über Tempo, mannschaftliche Geschlossenheit und konsequente Abschlüsse. In der Schlussphase bewiesen unsere Jungs Nervenstärke und Spielintelligenz.

Endstand: 30:29 für die SG Neutraubling-Regensburg.

Besonders hervorzuheben ist erneut die 100-%-Quote bei den SiebenmeternAlle vier Schützen verwandelten ihre Strafwürfe sicher.

Fazit:
Ein knapper, aber hochverdienter Sieg. Trotz Unterzahlphasen, hoher Belastung und fehlender Wechselmöglichkeiten zeigte die Mannschaft Moral, Übersicht und Teamgeist. Genau so gewinnt man enge Spiele.