Für die Adler Regensburg steht am kommenden Spieltag das nächste Heimspiel an. Der Tabellenführer empfängt dabei die DJK Waldbüttelbrunn, die aktuell auf Rang 12 stehen und sich mitten im Abstiegskampf befinden. Trotz der unterschiedlichen Tabellenpositionen ist man sich in Regensburg bewusst, dass die Partie kein Selbstläufer wird.
Das Hinspiel entschieden die Adler deutlich für sich: Mit 36:24 setzte sich Regensburg auswärts klar durch. Allerdings sehen die Adler die damalige Situation nicht als alleinigen Maßstab für das kommende Spiel.
Adler-Spieler Jakob Kassing erinnert daran, dass Waldbüttelbrunn im Hinspiel personell nicht komplett antreten konnte:
„Das Hinspiel haben wir vor zwei Wochen gespielt, allerdings aufgrund von personellen Problemen bei Waldbüttelbrunn. Da haben einige Stammspieler gefehlt. Ich bin mir nicht hundertprozentig sicher, aber ich glaube von den Stammspielern haben auf jeden Fall vier oder fünf gefehlt.“
Für die Regensburger gilt daher vor allem, den Fokus auf die eigene Leistung zu legen. Kassing betont, worauf es für sein Team ankommt:
„Wenn wir unseren Job machen, mit 100 Prozent in der Abwehr arbeiten und vorne mit voller Konzentration in jede Aktion gehen, dann wird es schwer, uns zu schlagen. Wenn wir das nicht tun und ein bisschen auf die Bremse drücken oder uns zu sicher sind, kann jeder Gegner gefährlich werden.“
Welche Mannschaft bei den Gästen letztlich auflaufen wird, spielt für die Adler deshalb nur eine untergeordnete Rolle. „Wir wissen nicht genau, wer da auflaufen wird, aber das interessiert uns eigentlich nicht. Wir müssen den Fokus bei uns behalten“, so Kassing.
Auch Johannes Reif erwartet einen hochmotivierten Gegner:
„Waldbüttelbrunn steckt mitten im Abstiegskampf, hat aber am vergangenen Wochenende mit einem deutlichen 11-Tore-Sieg ein Ausrufezeichen gesetzt. Dieses Ergebnis bringt ihnen sicherlich neuen Schwung und Selbstvertrauen. Wir müssen erwarten, dass sie alles geben, da für sie jeder Punkt zählt.“
Zudem rechnet Reif damit, dass die Gäste personell stärker auftreten werden als noch im Hinspiel. Entscheidend werde daher vor allem die eigene Defensive sein:
„Wir brauchen auf jeden Fall eine starke und kompakte Abwehr, die Ballverluste erzwingt, um so wieder in unser Tempospiel zu gelangen. Wenn uns das gelingt, bin ich guter Dinge, dass wir am Samstag die nächsten wichtigen Punkte einfahren.“
Die Adler wollen damit auch im Heimspiel ihre starke Form bestätigen und erneut zeigen, warum sie aktuell an der Tabellenspitze stehen.