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Die Adler Regensburg haben ihre Pflichtaufgabe eindrucksvoll erfüllt und den TSV Haunstetten vor heimischer Kulisse deutlich mit 41:21 (18:7) besiegt. Mit einer dominanten Vorstellung untermauerten die Oberpfälzer ihre Ambitionen im Aufstiegsrennen und tankten gleichzeitig Selbstvertrauen für das anstehende Topspiel gegen Bayreuth.

Von Beginn an ließ Regensburg keinen Zweifel daran, wer das Spiel bestimmen würde. Zwar überraschten die Gäste mit einem konsequent vorgetragenen Sieben-gegen-sechs-Angriff, doch die Adler fanden schnell die richtigen Lösungen. Auf Basis einer aggressiven und gut organisierten Abwehrarbeit gelang es, die Überzahlsituationen der Haunstetter weitgehend zu neutralisieren. Gleichzeitig nutzten die Hausherren Ballgewinne konsequent für ihr Tempospiel – mit durchschlagendem Erfolg.

Bereits in der Anfangsphase setzte sich Regensburg deutlich ab. Nach einer Viertelstunde stand es 12:2, die Partie war damit früh in eine klare Richtung gelenkt. Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte kontrollierten die Adler das Geschehen, während Haunstetten zwar phasenweise besser ins Spiel fand, den Rückstand jedoch nicht entscheidend verkürzen konnte. Mit einer komfortablen 18:7-Führung ging es in die Pause.

Torhüter Matja Gligic hob insbesondere den starken Beginn hervor: „Wir hatten einen der besten Starts der Saison. Nach zehn Minuten lagen wir bereits mit sechs Toren vorne, vor allem dank einer überragenden Abwehrleistung. Zur Halbzeit haben wir nur sieben Gegentore zugelassen.“ Die stabile Defensive bildete die Grundlage für den klaren Spielverlauf und erlaubte es den Regensburgern, das Tempo hochzuhalten.

Auch nach dem Seitenwechsel knüpften die Adler nahtlos an ihre Leistung an. Die Abwehr stand weiterhin sicher, dahinter zeigte sich auch das Torhütergespann in guter Form. Aus dieser Stabilität heraus entwickelte sich erneut ein schnelles Umschaltspiel, während im Positionsangriff die Chancen konsequent genutzt wurden. Haunstetten fand kaum Mittel gegen die kompakte Regensburger Defensive und musste zusehen, wie der Rückstand kontinuierlich anwuchs.

Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 41:21-Erfolg, bei dem Jakob Rümmelein mit acht Treffern als bester Torschütze herausragte. Für die Adler war es nicht nur ein deutlicher Sieg, sondern auch ein wichtiger Schritt im Saisonendspurt.

Jan Brüning-Wolter zeigte sich entsprechend zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Die Gäste beginnen direkt mit einem Sieben-gegen-sechs-Angriff, welchen sie über weite Teile des Spiels verwenden. Wir sind gut ins Spiel gestartet und haben es durch eine starke Abwehr geschafft, diese taktischen Überzahl-Angriffe zu unterbinden. Mit unserem Tempospiel konnten wir uns früh deutlich absetzen.“ Auch im weiteren Spielverlauf habe das Team die Kontrolle behalten: „Wir haben den Vorsprung kontinuierlich ausgebaut und den Gegner nur zu wenigen Chancen kommen lassen.“

Gligic richtete den Blick bereits nach vorne: „Das hat es uns ermöglicht, in der zweiten Halbzeit Kräfte zu sparen und trotzdem eine gute Leistung zu zeigen – mit Blick auf das nächste Spiel gegen Bayreuth, das das wichtigste der Saison ist.“

Mit dem klaren Heimsieg behaupten die Adler ihre starke Position in der Tabelle und gehen mit breiter Brust in das richtungsweisende Duell gegen Bayreuth, das nun endgültig über den weiteren Saisonverlauf entscheiden dürfte.