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845 Watt für regionale Naturprojekte

Vor dem Saisonstart tauschten die Regensburg Adler am Dienstagabend die Handballhalle gegen das Fahrrad. Im Rahmen der Aktion „Energie wird Natur“ im Donau-Einkaufszentrum Regensburg traten acht Spieler des Handball-Drittligisten eine Stunde lang für den guten Zweck kräftig in die Pedale. Ziel der Aktion war es, möglichst viele Watt zu erzeugen und damit Spenden für regionale Naturprojekte zu sammeln.

Von Beginn an entwickelte sich unter den Spielern ein sportlicher Wettkampf. Jeder wollte möglichst viele Watt auf den Bildschirm bringen und so seinen Beitrag für den guten Zweck leisten. Der Ehrgeiz zahlte sich aus. Bereits nach 50 Minuten hatten sich die Adler mit insgesamt 845 Watt an die Spitze des bisherigen Teilnehmerfeldes gesetzt und führen damit aktuell das Ranking aller Unterstützer an.

„Es ist uns eine Herzensangelegenheit“

Kapitän Jakob Kassing zeigte sich nach der Aktion begeistert und betonte die Bedeutung des Projekts: „Unterm Strich geht es darum, Spenden für wichtige Naturprojekte in und um Regensburg zu sammeln. Für jedes erzeugte Watt werden Gelder generiert, die genau dort hinfließen, wo sie gebraucht werden. Mir persönlich und dem gesamten Team ist es eine Herzensangelegenheit, auf solche Aktionen aufmerksam zu machen. Wir merken es ja selbst im Sommer. Es wird immer heißer. Wenn wir durch unseren Einsatz die heimische Natur schützen und regionale Projekte anstoßen können, sind wir natürlich sofort dabei.“

Auch wenn die Aktion nicht auf dem Handballfeld stattfand, verlangte sie den Spielern alles ab. Nach einer Stunde auf den Fahrrädern waren die Beine schwer, doch die Stimmung im Team war hervorragend. „Ich muss zugeben: Wir haben uns in dieser einen Stunde ordentlich verausgabt. Es war unglaublich anstrengend und gegen Ende packte uns alle der Ehrgeiz. Jeder wollte noch ein paar Watt mehr auf den Tacho bringen. Aber es hat riesigen Spaß gemacht und wir sind im nächsten Jahr definitiv wieder am Start.“, so Kassing.

Für die Regensburg Adler war die Teilnahme ein voller Erfolg. Mit ihrer Spitzenleistung setzten sie nicht nur ein sportliches Ausrufezeichen, sondern machten auch auf die wichtige Verbindung von Sport, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Engagement aufmerksam. Die Mannschaft hofft nun, dass sich noch viele weitere Vereine, Unternehmen und Privatpersonen an der Aktion beteiligen und gemeinsam möglichst viele Spenden für den Schutz der heimischen Natur gesammelt werden können.

Vorbereitung geht weiter

Nach der gelungenen Benefizaktion richtet sich der Blick der Regensburg Adler nun wieder auf die sportliche Vorbereitung für die neue Drittligasaison. Bevor es zurück auf das Handballfeld geht, steht am kommenden Samstag, 18. Juli, die traditionelle Radtour zum Kloster Weltenburg auf dem Programm. Das Kloster Weltenburg zählt seit vielen Jahren zu den treuen Partnern der Adler. Der gemeinsame Ausflug in den Biergarten ist deshalb längst zu einer festen Tradition und einem wichtigen Termin im Mannschaftskalender geworden. Bereits am Mittwoch, 22. Juli, beginnt dann wieder der sportliche Ernst. Um 18.30 Uhr empfangen die Regensburg Adler in der Kerschensteiner Sporthalle die Münchner Panther zum nächsten Testspiel der Vorbereitung. Hinter dem neuen Handballprojekt stehen die ehemaligen Nationalspieler Dominik Klein und Steffen Weinhold, sodass sich die Zuschauer auf einen ambitionierten Gegner und einen interessanten Härtetest freuen dürfen.