Des Kalenderjahr 2026 begann für die Damen 2 der SG Regensburg denkbar bescheiden. Mit einer 18:26 Niederlage in Nabburg wurde man krachend auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Vor dem Spiel war bereits klar, dass es ein harter Kampf wird, will man in Nabburg irgendetwas mitnehmen. Außerdem standen sowohl den Gastgeberinnen als auch der SG einige Akteure aus unterschiedlichsten Gründen nicht zur Verfügung. „Das Spiel heute gewinnt die Mannschaft, die es mehr will“ lautete die Ansage vor dem Spiel.
In der Anfangsphase entwickelte sich noch ein ausgeglichenes Spiel. Auf beiden Seiten geprägt von Unsicherheiten und einigen Fehlern waren beide Teams zunächst gleich auf (7:7, 16. Minute). Danach brachen die Regensburgerinnen regelrecht in sich zusammen. In 10 Minuten konnte Nabburg ohne ein einziges Tor unserer Mädels auf 6 Tore davon ziehen (7:13, 25. Minute). Überhastete Aktionen im Angriff, die immer wieder in Ballverlusten endeten und nicht vorhandener Zugriff in der Abwehr führten zu einem verdienten 9:16 Pausenrückstand.
Wenngleich Trainer Wild in der Pause versuchte, die Mannschaft wieder einzuschwören und dem Spiel nochmal etwas Spannung mitzugeben blieb ein wirklicher Kampf aus.
Nach der Pause zeigte sich das gleiche Bild wie vorher. Der Angriff wirkte ohne Biss und mehr als überfordert. Kam man dann doch zu der lang ersehnten Torchance vergab man oft aus besten Positionen. In der Abwehr mangelte es derweil weiterhin an Konzentration und Kampfgeist. Am Ende darf man froh sein, dass das Spiel „nur“ mit 18:26 die bisher höchste Saisonniederlage darstellt.
„Wir haben uns Mitte der ersten Hälfte einfach aufgegeben. So gewinnst du keinen Blumentopf. Nirgends.“ so Trainer Wild nach dem Spiel sichtlich bedient. „Wir müssen uns ganz schnell wieder zusammenreißen und uns nächste Woche komplett anders präsentieren. Sowas darf dir kein zweites Mal passieren.“
Trotz der Niederlage steht unsere D2 noch auf Platz 3 der Bezirksliga Ost. Kommende Woche kommt mit dem zweitplatzierten ASV Cham eine Mannschaft mit klaren Aufstiegsambitionen in die Domstadt. Hier wird sich zeigen, ob die Regensburgerinnen kämpfen können oder nicht.