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Nach zweiwöchiger Spielpause mussten die Adler Regensburg beim Auswärtsspiel in Coburg auf alles gefasst sein. Die junge Mannschaft des HSC 2000 Coburg II ist bekannt dafür, jedem Gegner Probleme bereiten zu können – und genau das zeigte sich auch in den Anfangsminuten.

Die Adler erwischten zwar den besseren Start und erspielten sich im Angriff zahlreiche gute Möglichkeiten, ließen jedoch zu viele freie Würfe liegen. Diese Nachlässigkeiten brachten Coburg zurück ins Spiel. Die Oberfranken nutzten die Fehler der Gäste konsequent aus und gingen Mitte der ersten Halbzeit mit drei Toren in Führung. Doch Regensburg blieb stabil, arbeitete sich defensiv zunehmend besser in die Partie hinein und drehte den Rückstand in eine 4-Tore-Führung. Durch erneute Fehler im Angriff schmolz diese jedoch bis zur Pause wieder auf 13:15 zusammen.

Aus der Kabine kamen die Adler dann wie ausgewechselt: hochkonzentriert, fokussiert und mit deutlich mehr Konsequenz im Abschluss. Vor allem die kompakte Abwehrarbeit bildete den Grundstein für die starke zweite Halbzeit. Und wenn die Deckung einmal überwunden wurde, war Torhüter Balint Kaiser zur Stelle, der zahlreiche wichtige Paraden beisteuerte. Dadurch ergaben sich einfache Tore über Tempogegenstöße und Würfe ins leere Tor.

Das Spiel blieb intensiv: In der 21. Minute sah Lukas Dude auf Seiten der Adler die Rote Karte, in der 41. Minute traf es Coburgs Lasse Schartl. Trotz dieser Unterbrechungen blieb Regensburg klar spielbestimmend.

Der verdiente 26:33-Auswärtssieg hätte am Ende sogar noch höher ausfallen können, denn auch im zweiten Durchgang ließen die Adler einige freie Chancen liegen. Besonders hervorzuheben ist die starke Defensivleistung gegen Coburgs besten Torschützen Leonards Valkovskis, der bei lediglich einem Treffer gehalten wurde.

Während aus den anderen Hallen Ergebnisse kommen, die den Adlern entgegenkommen, bleibt die Devise klar: den Fokus auf sich selbst richten. Nun gilt die volle Konzentration dem kommenden Duell gegen Rothenburg – ein Spiel, das unbedingt gewonnen werden muss.