Die Damen der SG Regensburg mussten sich am Samstag, den 10. Oktober, in eigener Halle dem HC Erlangen II mit 25:33 geschlagen geben. Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche eine deutliche Leistungssteigerung und konnte über weite Strecken gut mit den Gästen mithalten.
Die SG startete konzentriert in die Partie und ließ sich auch von einem frühen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. Im Angriff fanden die Regensburgerinnen immer wieder gute Lösungen und überzeugten durch ein verbessertes Zusammenspiel sowie mehr Entschlossenheit im Abschluss. In der 16. Minute gelang beim 10:10 erstmals der Ausgleich. Auch danach blieb die Partie ausgeglichen, ehe sich die SG gegen Ende der ersten Halbzeit einen kleinen Vorsprung erarbeitete. Mit einer 16:14-Führung ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel knüpften die Regensburgerinnen zunächst an ihre gute Leistung an. Sie spielten weiterhin selbstbewusst und hielten Erlangen auf Abstand. Bis zur 45. Minute behaupteten sie ihre Führung und lagen mit 23:21 vorne. Anschließend wendete sich das Blatt: Im Angriff fehlte zunehmend die Konsequenz, Chancen blieben ungenutzt und die Konzentration ließ nach. Die Gäste nutzten diese Schwächephase konsequent aus und drehten die Partie. Zwar gelang der SG in der 52. Minute noch der Treffer zum 24:25, doch Erlangen setzte sich anschließend weiter ab und entschied das Spiel mit 33:25 für sich.
Eine positive Entwicklung zeigte sich auch im Umschaltspiel. Gegen Ende der zweiten Halbzeit konnten die SG-Damen ihre Stärke bei schnellen Kontern besser ausspielen. Torhüterin Nikola Kieninger setzte dabei mit präzisen Pässen wichtige Impulse und leitete vielversprechende Gegenangriffe ein.
Auch wenn das Ergebnis deutlich ausfiel, war im Vergleich zur Vorwoche eine klare Verbesserung erkennbar. Nun gilt es, das gewonnene Selbstvertrauen mitzunehmen und die gute Leistung über die gesamte Spielzeit abzurufen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Samstag um 20 Uhr beim Auswärtsspiel in Mintraching.
Es spielten:
Serafine Link (5), Leandra Unold (1), Paula Meisel (1), Sibel Bayar (3/1), Elisabeth Hagerer, Nikola Kieninger (Tor), Julia Reimann, Luisa Scharbatke, Maria Nowag (4/1), Annika Raps, Hannah  Hermann (Tor), Timna Unold (8), Tanja Held (3).