Die Damen der SG Regensburg mussten sich am Samstag in der Bezirksoberliga Frauen dem SV Buckenhofen mit 18:30 (7:15) geschlagen geben.
Die SG startete gut in die Partie und ging bereits nach 23 Sekunden durch Sibel Bayar mit 1:0 in Führung. In den ersten Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Regensburg immer wieder Akzente setzen konnte. Nach Treffern von Paula Meisel, Leandra Unold und Luisa Scharbatke hielt die Mannschaft das Spiel bis zum 6:6 in der 16. Minute offen. Die Manndeckung in der ersten Halbzeit stellte die SG-Damen vor große Herausforderungen. Zwar erschwerte dies den Spielfluss der SG, gleichzeitig entstanden dadurch Räume für die Mitspielerinnen, die jedoch nicht immer konsequent genug zum Abschluss gebracht werden konnten. Nach dem zwischenzeitlichen 6:6 riss jedoch der Faden im Angriffsspiel der Gastgeberinnen. Technische Fehler und inkonsequente Torabschlüsse ermöglichten Buckenhofen den Ausbau der Tordifferenz. Während die SG bis zur Pause nur noch einen Treffer, durch Serafine Link, erzielen konnte, trafen die Gäste elfmal in Folge. So ging es mit einem deutlichen 7:17-Rückstand in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die SG Regensburg Moral und kämpfte sich trotz des deutlichen Rückstands immer wieder in die Partie zurück. Durch den Wegfall der Manndeckung gelang es den SG-Damen wieder im Angriff ihr Selbstvertrauen zurückzugewinnen. In der Schlussphase gelangten der Mannschaft nochmals einige schön herausgespielte Treffer, doch der hohe Rückstand aus der ersten Halbzeit konnte nicht mehr aufgeholt werden. Das Spiel endete mit einem Endstand von 18:30 für den SV Buckenhofen. Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft Kampfgeist und ließ sich auch in schwierigen Phasen nicht hängen. Für die kommenden Spiele gilt es nun, die guten Ansätze über die gesamte Spielzeit auf das Feld zu bringen und insbesondere die Schwächephase vor der Halbzeit zu vermeiden.
Volle Konzentration liegt jetzt drauf, die zwei Punkte beim nächsten Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger SC Eltersdorf zu holen.
Es spielten:
Serafine Link (1), Leandra Unold (2), Paula Meisel (2), Leonie Brüger (1), Julia Reimann (2), Sibel Bayar (8/2),Luisa Scharbatke (2), Elisabeth Hagerer, Nikola Kieninger, Lilli Wiendl, Annika Raps, Timna Unold, Hannah Chinyere Hermann, Tanja Held
