Am kommenden Samstag steht für die Adler Regensburg ein ganz besonderes Spiel an: Im letzten Heimauftritt der Saison 2025/26 trifft der frischgebackene Meister auf den TSV Ismaning. Die Ausgangslage ist dabei klar – während Regensburg bereits vorzeitig die Meisterschaft und den Aufstieg perfekt gemacht hat, steht Ismaning als Absteiger fest. Doch von Bedeutungslosigkeit kann dennoch keine Rede sein.
Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht die unterschiedlichen Saisonverläufe beider Teams: Regensburg thront souverän an der Spitze, während Ismaning im Tabellenkeller rangiert. Dennoch birgt genau diese Konstellation ihre eigenen Herausforderungen.
Fokus trotz Feierlaune
Für Adler-Spieler Lukas Dude ist klar, dass die Partie nicht mit angezogener Handbremse angegangen werden darf:
„Uns erwartet ein komplett anderes Spiel als noch vergangenes Wochenende. Durch die gesicherte Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg haben wir eine besondere Ausgangslage. Dennoch dürfen wir das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen und müssen mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung das Spiel angehen, damit wir unseren Fans im letzten Heimspiel nochmal ein gutes Spiel bieten können.“
Die Meisterschaft ist zwar eingetütet, doch der Anspruch bleibt hoch – gerade vor heimischem Publikum will sich das Team noch einmal von seiner besten Seite zeigen.
Abschied mit Einsatz und Emotionen
Auch Jakob Rümmelein blickt mit Vorfreude auf die Partie – und betont vor allem die Bedeutung für die Fans:
„Am Samstag erwartet uns Ismaning in unserem letzten Heimspiel. Auch wenn es in diesem Spiel um nichts mehr geht – Ismaning ist schon sicher abgestiegen und wir haben vor einer Woche die langersehnte Meisterschaft klargemacht – möchten wir uns vor unseren Fans im letzten Heimspiel positiv verabschieden und noch mal alles reinschmeißen.“
Besonders die Unterstützung beim Auswärtssieg in Bayreuth hat Eindruck hinterlassen: Rund 200 Fans waren mitgereist und hatten ihr Team lautstark nach vorne getragen. „Danke nochmal an jeden einzelnen!“, so Rümmelein.
Klare Spielidee – aber mit Augenmaß
Sportlich will Regensburg seiner Linie treu bleiben:
„Zum Spiel kann man sagen, dass wir einfach wieder spielen wie immer – eine stabile Abwehr, schnelles Tempo nach vorne und einen geduldigen Angriff“, erklärt Rümmelein.
Gleichzeitig gilt es, Risiken zu minimieren: Die Saison ist entschieden, Verletzungen sollen vermieden werden. Dennoch warnt er davor, den Gegner zu unterschätzen:
„Wir dürfen Ismaning nicht unterschätzen, da sie schon Punkte gegen Topteams einfahren konnten.“
Gemeinsamer Saisonabschluss
Nach dem Schlusspfiff steht dann nicht nur der sportliche Aspekt im Vordergrund. Die Mannschaft möchte sich gemeinsam mit ihren Anhängern von einer außergewöhnlichen Saison verabschieden:
„Nach dem Spiel wollen wir uns nochmal für die Fans bedanken für den Support in diesem Jahr. Es gibt jede Menge Freibier und auch für die kleinen Kinder werden sich die Spieler Zeit nehmen und Autogramme verteilen.“
So wird das letzte Heimspiel nicht nur ein sportlicher Abschluss, sondern auch ein emotionales Dankeschön an alle Unterstützer – ein würdiger Rahmen für eine Meister-Saison.