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Leistungssteigerung im zweiten Durchgang bringt nächsten Auswärtssieg

Am vergangenen Samstag waren die Mannen um Coach Michael Sigl zu Gast bei der HSG Erlangen/Niederlindach.

Man wollte von der ersten Sekunde an den richtigen Fokus haben, um den heimstarken Erlangern, die bereits dem Spitzenreiter Auerbach in der Vorwoche große Probleme bereiteten, Paroli bieten zu können.

Doch dieses Vorhaben wurde durch die spielstarke Heimmannschaft zu Beginn der Partie im Keim erstickt. Immer wieder schafften es die Hausherren durch druckvolles Stoßen, die im Vorfeld gelobte Abwehr der Gäste auseinander zu spielen und zum Torerfolg zu kommen. Die Regensburger selbst schafften es anfangs nicht die richtige Einstellung zu finden, so gingen die Erlanger völlig verdient in Führung (21. 8:5). „Wir machen viele individuelle Fehler am Anfang, stehen in der Abwehr isoliert und im Angriff bringen wir klare Chancen nicht im Tor unter. Erlangen hat das in dieser Phase einfach besser gemacht.“, so Sigl zum Rückstand zu Beginn der Partie.

Die restlichen neun Minuten der ersten Halbzeit waren schon mehr nach seinem Geschmack: „Da haben wir geschlossen Abwehr gespielt und auch im Angriff sind wir immer besser in Fahrt gekommen.“ In dieser Phase ließ der Schwung der Hausherren etwas nach und man selbst fand immer besser zum eigenen Spiel, das man eigentlich von Anfang an auf die Platte bringen wollte. Der Halbzeitstand von 10:9 für Erlangen ging vollkommen in Ordnung.

In der Halbzeit wurde angesprochen, dass man jetzt weiter so konzentriert in Angriff und Abwehr arbeiten muss, wie man es auch zum Ende des ersten Durchgangs hin getan hat.

Die Mannschaft der Regensburger setzte die Forderungen ihres Coaches zu Beginn des zweiten Durchgangs um und konnte sich so bis zur 40. Minute mit zwei Toren absetzen. Im Laufe der Zeit wurde die Partie immer hektischer, da jede der Mannschaften als Sieger vom Feld gehen wollte, doch die beiden Unparteiischen Fritz Prenißl und Karl-Heinz Späth leiteten die Begegnung kompetent und durchwegs souverän.

In der Schlussphase konnten sich die Gäste wieder auf ihre Abwehr samt gut aufgelegten Torwart verlassen und somit das Spiel positiv über die Bühne bringen. Am Ende stand ein 19:24 Auswärtssieg auf der Anzeigetafel, damit verbunden der dritte Sieg in Folge.

„Das war ein harter Kampf, aber am Ende musst du auch solche Spiele gewinnen. Das war definitiv nicht das was wir spielen wollen, aber Schönspielerei bringt nicht immer Punkte. Am Ende kann ich nur sagen, dass ich froh bin, dass wir zwei Punkte haben und Erlangen kann ich, vor allem mit der Personaldecke, nur zu einem super Spiel gratulieren.“, so der Gästetrainer, der die Leistung der Hausherren würdigt.

Am kommenden Samstag lädt die SG wieder zum großen Heimspieltag. Zu Gast ist der SV Buckenhofen, den man trotz der aktuellen Lage in der Tabelle nicht unterschätzen darf.