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Am vergangenen Samstag trafen die Mannen von Michael Sigl auf die SG Naabtal. Eine schon im vornherein interessante Partie, da zwei Tabellennachbarn aufeinander trafen und man das Hinspiel knapp mit 26:27 verloren hatte. Die Zeichen für eine Revanche standen allerdings bereits vor dem Spiel nicht allzu gut, da sowohl Spielmacher Basti Heiligtag, als auch Coach Michael Sigl beide verhindert waren am Spiel teilzunehmen.

Es folgte ein schlechter Start der Heim Sieben; im Angriff war man vor allem in den ersten 15min der Partie viel zu statisch und musste sich häufig unvorbereitete Würfe nehmen und in der Abwehr war man teilweise zu passiv, wodurch die Naabtaler Rückraumschützen problemlos einnetzen konnten (13. 3:7). Danach versuchte das Team über den Kampf in die Partie zu kommen, was im Angriff durch einfache Tore über Außen und aus dem Rückraum belohnt wurde. Allerdings war in der Abwehr trotz großem Einsatz Fortuna nicht auf der Seite des Sportclubs und so gingen 3 durch den Block abgefälschte Bälle noch ins Tor und der Gegner erlangte nach starken Paraden von Oliver Thienel 4 Abpraller, welche ebenso alle zu einfachen Toren führten. (30. 12:15)

In der zweiten Halbzeit wollte man die im Großen und Ganzen gute Abwehrarbeit bestätigen und vermehrt auf die 2ten Bälle achten.

Dies gelang zu Beginn des Spielabschnitts weniger gut und es folgte ein wahrer Schlagabtausch, bei welchem fast jeder Angriff der jeweiligen Mannschaft ein Tor zur Folge hatte (38. 18:20). Im Folgenden griff dann aber die Abwehr immer besser und unterstützte Tom Kienzel, der das Tor von Außen und aus dem Rückraum förmlich zunagelte. Daraufhin konnte die SGR sehr viele einfache Tore durch die 1.- & 2.Welle erzielen, wodurch man nicht nur den Rückstand egalisierte (43. 22:22), sondern sich auch schnell absetzen konnte (52. 28:24). Diesen Vorsprung gaben die Domstädter trotz einiger klarer Fehlwürfe am Ende nicht mehr aus der Hand und gewannen mit 32:28.

Auf der Leistung, der 2ten Hälfte kann man aufbauen, da sich die ganze Mannschaft für sehr viel Kampf und Leidenschaft in der Abwehr belohnt hat und man sich letztendlich nicht durch das Fehlen einiger Spieler beeinflussen ließ.

Nächsten Sonntag geht es nach Erlangen zur 2ten Mannschaft von Erlangen-Bruck. Hier ist ebenfalls noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, da man bei diesem in der letzten Sekunde noch den Ausgleichstreffer hinnehmen musste. Mit einer solch geschlossen Mannschaftsleistung muss man aber auf keinen Fall Angst vor diesem Rückspiel haben.