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Rabenschwarzer Tag für Damen I

Letzten Samstag war ein eigentliches Spitzenspiel angesetzt, wir auf dem ersten Tabellenplatz im Derby gegen die SG Naabtal, die derzeit den dritten Tabellenplatz belegten. Wir hatten keinesfalls einen Höhenflug, sondern freuten uns lediglich,dass es bislang so gut lief,wussten aber auch, dass am Samstag der bislang stärkste Gegner auf uns treffen würde, der sich für die Saison auch höhere Ziele gesetzt hatte,als wir.

So gingen wir wie immer motiviert,aber auch wieder viel zu nervös in das Spiel. Ob es der Nervosität geschuldet war oder ob man sich von den vielen mitgereisten lautstarken Fans der Gegner verunsichern ließ, wobei Unterstützung von unseren Aktiven Mannschaften nicht vorhanden war an diesem Nachmittag,ist fraglich,doch es sollte von Anfang an rein gar nichts funktionieren. Gestartet mit einer 6:0-Abwehr fanden wir überhaupt keinen Zugriff auf das eigentliche
bekannte Spiel von Naabtal, die an diesem Tag nicht zaubern mussten,um wieder und wieder leichte Tore zu machen und so mit einem deutlichen 0:4 wegzogen, bevor wir in der 12. (!) Minute unser erstes Tor erzielen konnten. Leider zog sich unser Spiel über die gesamte erste Halbzeit so weiter, vorne wurden von jeder Position fast alle Chancen verworfen und auch die umgestellte 3:2:1-Abwehr zeigte wenig Besserung, womit sich nach und nach Fassungslosigkeit auf der Bank breit machte, weil Naabtal keinesfalls übermächtig war, aber wir in keinster Weise das spielten, was wir könnten. Auch die neue "schnelle Mitte", auf die wir das Hauptaugenmerk in beiden Trainingseinheiten vor dem Spiel legten, sollte noch überhaupt nicht funktionieren und brachte bei den meisten Spielern noch mehr Unsicherheit ins Spiel.
So ging man mit einem Ergebnis von 5:15 in die Kabine.

Unser Trainer Ben Heiligtag appellierte in der Halbzeit an uns, dass Naabtal sich nun in Sicherheit wiegen würde und wir jetzt einfach das Spielen sollten, was wir können und uns nicht aufgeben sollten.

So ging man zwar deutlich motivierter aus der Kabine , als man hineinging, doch so richtig wollte natürlich keine Stimmung mehr aufkommen. Wir spielten zwar nun wesentlich besser nach vorne und unsere bekannte "Zweite Welle" und unsere "erste Welle" mit mehreren super Pässen unserer Torfrau Luci Eckl funktionierte gut, doch man konnte nichts mehr richten in diesem Spiel, sondern nur noch Ergebnisbeschönigung betreiben und so endete dieses Spiel, das wegen unserer schlechten Leistung und fehlendem Mannschaftsgeist nichts mit dem versprochenen Spitzenspiel zu tun hatte mit 18:26.

Einziger Lichtblick ist, dass man allein die zweite Halbzeit mit 2 Toren "gewonnen" hat, in der wir ansatzweise zeigten, was wir eigentlich können, womit eigentlich jede Mannschaft schlagbar ist, wenn wir dies abrufen.
Jetzt heißt es Kopf hoch, weiter machen und den Bulldog wieder auf Spur bringen, um nächste Woche in Rohr wieder zu Punkten.

Gespielt haben:
Im Tor: Eckl Lucia, Hofmann Verena

Hauer Simone (5/2), Deiminger Stefanie (4), Rrokja Michelle, Sigl Yvonne (2), Riedmüller Kerstin (2), Bayar Silbel, Sperl Lisa, Schulz Susanne, Domko Vivien (1), Gaschler Barbara, Hauck Ronja (3), Hofmann Daniela (1)