Weibliche C-Jugend entführt in Wunsiedel einen Punkt - Bei der HSG Fichtelgebirge wurde ein 20:20 Unentschieden erkämpft

Zum vierten Spiel der ÜBOL Nordost fuhr die weibliche C-Jugend am Sonntagnachmittag ins schöne Wunsiedel. Leider konnten wieder nur 8 Mädchen am Spiel teilnehmen und unsere Ersatztorfrau Lena, die die gesamte vorherige Woche schon krank war, fiel aus diesem Grund ebenfalls aus. So erklärte sich Sofie kurzfristig bereit, den Kasten so sauber als möglich zu halten und startete zwischen den Pfosten ins Match.

Die Gastgeberinnen fanden schneller ins Spiel und schnell lagen wir 2:0 zurück und hatten außerdem bereits eine Verwarnung auf dem Zettel stehen. Als wir uns einigermaßen ins Match gekämpft hatten, glichen wir über 2:2, 4:4 und 6:6 aber immer wieder aus. Dann verhängte der konsequent pfeifende Schiedsrichter in der 13. und 14. Minute 2 Zeitstrafen gegen uns und dementsprechend lagen wir wiederum 2 Tore zurück. Es gelang uns in der 24. Spielminute trotzdem auf 11:10 zu verkürzen, wir mussten dann aber, nach einer erneuten 2-Minuten-Strafe gegen unser Team, nochmals in Unterzahl weiterspielen und so stand es beim Pausenpfiff leider 12:10 für die Einheimischen.

Nach der Pause verlief das Match nach demselben Muster. Wir lagen kontinuierlich im Rückstand und in der 35. Minute schien die Partie beim 17:13 entschieden zu sein. Dass ein Spiel allerdings jederzeit gedreht werden kann, wenn die Einstellung und der Kampfgeist stimmen, zeigten die letzten 15 Minuten der spannenden Begegnung. Verbissen und entschlossen kämpften wir weiter und verkürzten kontinuierlich den Rückstand bis zum 18:17, unserer einzigen Führung in diesem Match. Der Sieg lag in der Luft, doch es sollte am Ende nicht ganz ausreichen. Über das nach dem Schlusspfiff angezeigte 20:20 Remis und den einfachen Punktgewinn freuten wir uns dann aber sichtlich, nach der desolaten Leistung im vorangegangenen Heimspiel gegen die starken Diepersdorferinnen.

Dieses Spiel zeigte eine große Steigerung der Mannschaft und eine Wiedergutmachung für die schmachvolle Niederlage eine Woche zuvor. Ein großes Lob an das Minimalteam und die Ersatztorfrau Sofie, die ihren Job gut gemeistert hat. Ebenfalls lobend erwähnen möchte ich Selina am Kreis, die ebenfalls sehr gut auf ihrer ungewohnten Position agiert hat und Stella unserem Mannschaftsküken, die souverän fast alle Sieben-Meter-Strafwürfe verwandelt hat und auch sonst ein Aktivposten im Angriff war.

Spielerinnen: Sofie Hastreiter (Tor), Selina Eichenseer, Laura Rothfuss (2), Tabea Sorg, Emilia Renner, Felizitas Hastreiter (1), Lilli Fries (6), Stella Rrokja (11/5);